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Know How für PrintmedienverarbeiterInnen

Hier sind nur eigene Beiträge aufgelistet.
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Informatik-Terminologie

Bei diesem Schriftstück handelt es sich um einen Zusammenzug aus diversen Seiten der freien Enzyklopädie Wikipedia http://de.wikipedia.org und des kommerziellen Internetservices Bullhost http://www.bullhost.de.

Siehe auch → Internet-Begriffe, history

Aufgaben, Lernkärtchen etc herunterladen: unter Download

Booten

Als Booten [ˈbuːtən][engl.: to boot oder to bootstrap], Hochfahren oder auch einfach Starten bezeichnet man das Laden des Betriebssystems eines Computers, wie es beispielsweise nach dem Einschalten erforderlich sein kann.

Beim Booten eines PCs beginnt der Prozessor an einer festgelegten Adresse mit der Abarbeitung des im ROM1) abgelegten BIOS2); dieses führt einen Test der angeschlossenen Geräte durch und durchsucht diese in einer (heutzutage konfigurierbaren) Reihenfolge nach Bootsektoren (im Falle von Festplatten dem MBR)3). Der erste gefundene Bootsektor wird ausgeführt und lädt über einen meist mehrstufigen Boot-Loader das Betriebssystem. Dieses startet üblicherweise abschließend eine Grafische Benutzeroberfläche oder einen Kommandozeileninterpreter.

Nach einer verbreiteten Version geht die Bezeichnung auf die amerikanische Fassung der Geschichte vom Baron Münchhausen zurück, der sich dort nicht wie in der deutschen am eigenen Schopf, sondern an den Schlaufen der eigenen Stiefel (bootstraps) aus dem Sumpf zieht →Bootstrapping.

Vereinfachte Darstellung eines PC's

Bei frühen Computern war oftmals kein Festwertspeicher vorhanden, hier musste die erste Stufe des Bootprozesses mittels Maschinenkonsole von Hand in den Speicher geschrieben werden, damit das Betriebssystem dann von externen Speichern eingelesen werden konnte.
Quelle: Booten

Betriebssystem

Begriff

[englisch: Operating System; Abkürzung; BS, OS; ähnlich: Netzwerkbestriebssystem, Echtzeitbetriebssystem]
Bei dem EDV Begriff Betriebssystem oder kurz OS handelt es sich um eine Software, die eine Sammlung von Systemprogrammen enthält und im wesentlichen der Steuerung und der Verwaltung von Hardware und Anwendungsprogrammen dient.

Zweck

Das Betriebssystem ist zum Betrieb eines Computers zwingend erforderlich. Es wird beim Einschalten des Computers gestartet und in der Regel vor dem Ausschalten des Computers heruntergefahren, also beendet. Bei älteren Betriebssystemen die auf einer zeichen-, befehls- bzw. zeilenorientierten Benutzeroberfläche basieren, ist das herunterfahren des Betriebssystems vor dem Ausschalten des Computers nicht notwendig.

Aufgaben

Zu den wichtigsten Aufgaben des Betriebssystems gehören das Verfügbarmachen von installierter, sowie angeschlossener Hardware, die Zuteilung von sogenannten Betriebsmitteln4), die Steuerung des Datenflusses, die Bereitstellung von Hilfsprogrammen und Anwendungsprogrammen, Bereitstellung der API-Schnittstelle und Benutzerschnittstellen und die Organisation sowie Verwaltung des verwendeten Dateisystems.

Bezeichnungen

Die bekanntesten Betriebssysteme sind (umgangssprachlich) Windows, OS-X von Macintosh und Linux. Frühere Betriebssysteme: MS-DOS, Solaris, Unix, OS/2 oder System 7.5 von Macintosh.

Windows, Mac OS-X und Linux sind umgangssprachliche Bezeichnungen. Genau genommen müsste man die jeweilige Version angeben. Ausserdem wird Linux als Überbegriff für diverse Distributionen (Ubuntu, Debian, SuSe …) und Umgebungen (KDE, Gnome …) verwendet, bezeichnet aber eigentlich nur den Kernel, der Linus Torvalds aus dem bestehenden Betriebssystem Unix entwickelt hat. Der Linux-Kernel wird heute auch vom Betriebssystem Mac OS-X verwendet.

Der Kernel stellt sicher, dass die Voraussetzungen für Kommunikation und Dateiorganisation gegeben sind. Danach werden noch weitere Programme des eigentlichen Betriebssystem wie Audio- oder Druckertreiber geladen, und dann die Grafische Benutzeroberfläche gestartet. Auch diese wird nach der Abfrage von Benutzernamen und Passwort stufenweise hochgefahren.

Jedes moderne Betriebssystem stellt dem Benutzer eine grafische Benutzeroberfläche (GUI) zur Verfügung, bei OS-X und Windows kann der Benutzer manchmal beim Kauf zwischen «Home-Edition» oder «Professional-Edition» wählen. Linux-Distributionen sind Sammlungen von Softwarepaketen mit Installationshilfen, sie stellen häufig mehrere Umgebungen (Softwarepakete) zur Verfügung, die häufigsten sind Gnome und KDE. Handhabung und Aussehen (look&feel) von Gnome sind ähnlich wie beim Mac, Windows-Benutzern könnte KDE bekannt vorkommen.

Mac OS-X und Windows-Betriebssysteme sind proprietär, Linux-Distributionen sind meistens quelloffen.

Unterscheidung

Unterschieden wird zu dem zwischen Einzelplatzbetriebssystemen, Netzwerkbetriebssystemen und Echtzeitbetriebssystemen bzw. Echtzeitsystemen.
Quelle: http://www.bullhost.de/b/betriebssystem.html

Einzelplatzbetriebssysteme sind heute im privaten Bereich kein Thema mehr, die heutigen Betriebssysteme wie «Windows 7» und alle «Mac OS-X» und Linux-Systeme sind Netzwerkbetriebssysteme.

Anwendungsprogramme

Begriff

[englisch: Application, User Program; auch: Anwendung; Anwenderprogramm, Applikation] Bei einem Anwendungsprogramm handelt es sich um ein Programm, das für einen bestimmten Anwendungsbereich konzipiert worden ist.

Betriebssysteme und Programmiersprachen werden einer eigenen Softwarekategorie zugeordnet.
Quelle: http://www.bullhost.de/a/anwendungsprogramm.html

Unterscheidung

Generell

Generelle Anwendungsprogramme sind Textprogramme zur Textverarbeitung, Tabellenkalkulationsprogramme für Tabellenkalkulationen oder Datenbankprogramme um Datenbanken zu verwalten.
Viele Anwendungsprogramme wurden für Anwendungsbereiche aus der Arbeitswelt geschaffen, die früher ohne Computerhilfe durchgeführt wurden.

Hilfsprogramme

Programme die Dateien sortieren oder kleinere Dienste erledigen werden als Hilfsprogramme bezeichnet.

Schnittstellen

Begriff

Die Schnittstelle oder das Interface [ˈɪntɚfeɪs] (englisch „Grenzfläche“) ist der Teil eines Systems, der der Kommunikation dient.

Der Begriff stammt ursprünglich aus der Naturwissenschaft und bezeichnet die physikalische Phasengrenze zweier Zustände eines Mediums.
Er beschreibt bildhaft die Eigenschaft eines Systems als Black Box, von der nur die „Oberfläche“ sichtbar ist, und daher auch nur darüber eine Kommunikation möglich ist. Zwei benachbarte black Boxes können nur miteinander kommunizieren, wenn ihre Oberflächen „zusammenpassen“.

Daneben bedeutet das Wort „Zwischenschicht“: Für die beiden beteiligten Boxes ist es ohne Belang, wie die jeweils andere intern mit den Botschaften umgeht, und wie die Antworten darauf zustande kommen.
Die Beschreibung der Grenze ist Teil ihrer selbst, und die black Boxes brauchen nur die ihnen zugewandte Seite zu kennen, um die Kommunikation zu gewährleisten. Das legt die lateinischen Wurzeln inter „zwischen“ und facies „Aussehen, Form“ (für englisch face) „Gesicht“ nahe.

API

[Abkürzung für Application Programming Interface; wörtlich: Schnittstelle für die Programmierung von Anwendungsprogrammen]

Bei der EDV Abkürzung API handelt es sich um eine genormte Schnittstelle, bei der es möglich ist von Anwendungsprogrammen auf Funktionen eines Betriebssystem zuzugreifen. Der wesentliche Vorteil einer API-Schnittstelle ist, das nicht der direkte Weg über die Hardware genommen werden muss, wodurch das Portieren von Programmen auf andere Systeme entscheidend erleichtert wird.

Benutzerschnittstellen

GUI grafische Benutzerschnittstellen

Eine grafische Benutzeroberfläche ist eine Softwarekomponente, die dem Benutzer eines Computers die Interaktion mit der Maschine über grafische Symbole erlaubt. Die Darstellungen und Elemente (Arbeitsplatz, Symbole, Papierkorb, Menü) können meist unter Verwendung eines Zeigegerätes wie einer Maus gesteuert werden.

Oftmals wird auch das Akronym GUI verwendet (engl. „Graphical User Interface“), was wörtlich übersetzt „grafische Benutzerschnittstelle“ bedeutet, in der Softwareergonomie in der Regel treffender als „grafische Benutzungsschnittstelle“ oder „Mensch-Maschine-Schnittstelle“ bezeichnet. Der Begriff „grafische Benutzeroberfläche“ ist sprachlich gesehen etwas unglücklich. Dennoch hat sich der Begriff im deutschen Sprachraum neben der englischen Abkürzung GUI durchgesetzt. Ebenfalls synonym benutzt wird „grafische Bedienoberfläche“.

In der Breite haben GUIs die auf Zeichen basierenden Benutzerschnittstellen CLI (command line interface) abgelöst. Ein CLI ist vielen noch als Oberfläche von MS-DOS bekannt.

Geräte als Benutzerschnittstellen

Mit Benutzerschnittstelle wird das Untersystem in einem Mensch-Maschine-System bezeichnet, mit dem Menschen interagieren. Sie muss, um vom Menschen bedienbar zu sein, speziell auf die Bedürfnisse des Menschen angepasst sein.

Quelle:wikipedia.de Die Benutzerschnittstelle wird auch Mensch-Maschine-Schnittstelle (MMS) genannt und es erlaubt dem Bediener das Bedienen der Maschine, das Beobachten der Anlagenzustände und falls erforderlich das Eingreifen in den Prozess.

Der Austausch der Informationen vereinfacht dargestellt: Mensch ↔ Mensch-Maschine-Schnittstelle ↔ Maschine

Ein alltägliches Beispiel ist die Schnittstelle Auto/Fahrer: Das Armaturenbrett mit den verschiedenen Anzeigen gehört zur Informationsebene. Pedale, Lenkrad, Schalthebel usw. gehören zu den Befehlsgebern. Die gesamte Gestaltung ist übersichtlich und leicht (meist intuitiv) erlernbar.

Benutzerschnittstellen am PC sind:

  • Eingabegeräte
    • Tastatur
    • Bildschirmzeiger Steuerung
      • Maus
      • Scrollball
      • Joystick, einfache Version
  • Ausgabegeräte
    • Lautsprecher
    • Bildausgabegeräte
      • Beamer
      • Röhrenbildschirm CRT, Cathode Ray Tube
      • Flachbildschirme
        • Flüssigkristall LCD, Liquid Crystal Display
        • Plasma PLP, Plasma Display Panel
  • Ein- und Ausgabegeräte
    • Touchscreen
    • Joystick mit Vibration

Hardwareschnittstellen

Hardwareschnittstellen sind Schnittstellen zwischen physikalischen Systemen in der Elektrotechnik und Elektronik.

Hardwareschnittstellen sind in der Computertechnik weit verbreitet. Industrienormen sorgen zum Beispiel dafür, dass ein PC ein offenes System ist, das aus Komponenten verschiedener Hersteller zusammengesetzt werden kann. Beispiele für Hardwareschnittstellen die in Computern eingesetzt werden sind der PCI-Bus, SCSI, USB, Firewire und die ältere EIA-232 (auch als RS-232 oder V24 bekannt).

Man unterscheidet zwischen paralleler und serieller (Hardware-)Schnittstelle, je nach dem, ob mehrere Bits gleichzeitig übertragen werden können (siehe Parallele Datenübertragung). Im Kontext von Peripheriegeräten für Computer ist mit paralleler Schnittstelle im allgemeinen der IEEE 1284-Anschluss gemeint, der meistens für den Drucker verwendet wird; als serielle Schnittstelle bezeichnet man in diesem Zusammenhang die veraltete EIA-232-Schnittstelle.

Hardware / Software

Dieser Abschnitt ist am enstehen FIXME

CPU / Prozessor

Die CPU (engl. Central Processor Unit, Zentrale Recheneinheit) regelt wie ein Stellwerk im Bahnhof die Datenströme zu den Controlern (mit mehrgeleisigen Trasses zu den Vorortbahnhöfen) welche ihrerseits die Daten für ihre entsprechnede Reise vorbereiten und weitersenden (weitere Reisestrecke auf 2-4 spuriger Geleiseführung).

Für die Züge gelten je nach Bahnhof und Rollmaterial (Harware) gewisse Regeln (Software):
Wenn der Zug mit Kohle beladen ist, soll er nicht im Passagierbahnhof auf den Geleisen 1-4 einfahren, wenn er mit schweren Gütern beladen ist soll er die Geleise 4-6 meiden, weil diese über eine Brücke führen. Personenzüge schliesslich können Geleise 5 und 6 nicht benutzen.

So ein Stellwerk, oder ein Prozessor, kann man sich auch wie eine alte Rechenmaschine vorstellen, in welchem gewisse Regeln gelten.
Wenn die Einerstelle gefüllt ist, wird die Zehnerstelle um eines addiert, und die Einerstelle wird wieder auf Null gesetzt:

8 + 5 = (8+2) + 3
8 + 5 = 1x10er  + 3x1er

Beispiel einer Zehnerübertagung in einer mechanischen Rechenmaschine: von Hr. Leibniz
Funktionsmodell 1623: Rechenmaschine von Schickard und grösseres Modell
Funktionsmodell um 1900: Arithmometer von Thomas (Charles Xavier Thomas de Colmar)

Übersicht: mechrech.info

Die Märklin-Eisenbahn von Zuse's Sohn zuse.de

Ein- und Ausgabegeräte

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Speichermedien

Der Unterschied zwischen kB und KiB aus wikipedia.org
Eine Übersicht über die möglichen Einheitenvorsätze und deren Bedeutungen bietet die folgende Tabelle:

Dezimalpräfixe Binärpräfixe
Name (Symbol)Bedeutung analog zu SI-Präfixen5) Unter-
schied
Name (Symbol) Tradierte Bedeutungsauffassung
Kilobyte (kB)6) 10³ Byte = 1.'000 Byte 2,4 % Kibibyte (KiB) 2 hoch 10 Byte = 1'024 Byte
Megabyte (MB) 10 hoch 6 Byte = 1'000'000 Byte 4,9 % Mebibyte (MiB) 2 hoch 20 Byte = 1'048'576 Byte
Gigabyte (GB) 10 hoch 9 Byte = 1'000'000'000 Byte 7,4 % Gibibyte (GiB) 2 hoch 30 Byte = 1'073'741'824 Byte
Terabyte (TB) 10 hoch 12 Byte = 1'000'000'000'000 Byte 10,0 % Tebibyte (TiB) 2 hoch 40 Byte = 1'099'511'627'776 Byte
Petabyte (PB) 10 hoch 15 Byte = 1'000'000'000'000'000 Byte 12,6 % Pebibyte (PiB) 2 hoch 50 Byte = 1'125'899'906'842'624 Byte
Exabyte (EB) 10 hoch 18 Byte = 1'000'000'000'000'000'000 Byte 15,3 % Exbibyte (EiB) 2 hoch 60 Byte = 1'152'921'504'606'846'976 Byte
Zettabyte (ZB) 10 hoch 21 Byte = 1'000'000'000'000'000'000'000 Byte 18,1 % Zebibyte (ZiB) 2 hoch 70 Byte = 1'180'591'620'717'411'303'424 Byte
Yottabyte (YB) 10 hoch 24 Byte = 1'000'000'000'000'000'000'000'000 Byte 20,9 % Yobibyte (YiB) 2 hoch 80 Byte = 1'208'925'819'614'629'174'706'176 Byte

Netzwerk

Server

  • Ein Server (Software) ist ein Programm, das mit einem anderen Programm, dem Client (engl. = Kunde), kommuniziert, um ihm Zugang zu speziellen Dienstleistungen (genannt Dienste) zu verschaffen.
  • Ein Server (Hardware) ist ein Computer, auf dem ein oder mehrere Server (Software) laufen.

Für die Server (Hardware) wird in der Fachsprache der Begriff Host benutzt. Für den Server als Software-Begriff gibt es keine weitere Bezeichnung. Ob es sich bei einem Server um einen Host oder um einen Server (Software) handelt, ist daher nur aus dem Kontext oder mit Hintergrundwissen erkennbar.
Quelle: Server

Topologie

bezeichnet bei einem Computernetz die Struktur der Verbindungen mehrerer Geräte untereinander, um einen gemeinsamen Datenaustausch zu gewährleisten. Die Topologie eines Netzes ist entscheidend für seine Ausfallsicherheit: Nur wenn alternative Wege zwischen den Knoten existieren, bleibt bei Ausfällen einzelner Verbindungen die Funktionsfähigkeit erhalten. Es gibt dann neben dem Arbeitsweg einen oder mehrere Ersatzwege (oder auch Umleitungen).Bild Wikipedia.de\Rechnernetz Die Kenntnis der Topologie eines Netzes ist außerdem nützlich zur Bewertung seiner Performance, sowie der Investitionen und für die Auswahl geeigneter Hardware. Es wird zwischen physikalischer und logischer Topologie unterschieden. Die physikalische Topologie beschreibt den Aufbau der Netzverkabelung; die logische Topologie den Datenfluss zwischen den Endgeräten. Topologien werden grafisch (nach der Graphentheorie) mit Knoten und Kanten dargestellt. In großen Netzen findet man oftmals eine Struktur, die sich aus mehreren verschiedenen Topologien zusammensetzt.
Übersetzung der Bildlegende: Ring-Topologie, Vermaschtes Netz, Stern-Topologie, Vollständig vermaschtes Netz Linien-, Baum-, Bus-Topologie.

Text vollständig aus Rechnernetz

Video-Clips

Download

Informatik - Begriffe Internet

  • Zusammensetzung einer Intenet-Adresse am Beispiel von
    http://www.printmedienverarbeitung.ch/wiki/doku.php
  • Kosten eines Internetauftrittes

siehe auch → Informatik-Terminologie

Zusammensetzung einer Internet Adresse

  • FQDN Fully Qualified Domain Name = vollständiger Name einer Domain
    (wie http://www.printmedienverarbeitung.ch/index.php)
  • URL Uniform Resource Locator = eindeutige www-adresse
    (wie http://www.printmedienverarbeitung.ch)
  • URL-Path = vollständiger Pfad unterhalb eines URL
    (wie /unterordner/daten/index.htm oder /index.php)
  • Domain Name = Domänen Bezeichnung
    (wie printmedienverarbeitung.ch) →Domain
  • Top-Level-Domain TLD = die Endung eines Domain-Namens
    (wie .com oder ch) →Top-Level-Domain
  • Hostnamen 2nd-level-label = Hostnamen
    (wie printmedienverarbeitung)
  • Subdomain 3nd-level-label = Subdomäne, ursprünglich ein Rechner einer Domäne
    (wie wiki. oder www)
  • URI Uniform Resource Identifier = ganzer Pfad inklusive #Anker (Stelle innerhalb des Dokuments)
    (wie http://www.printmedienverarbeitung.ch/index.php?sact=4#richtziel_1.2)
                  ____________________________
                 |     Domänen Bezeichnung    |
    http:// www . printmedienverarbeitung . ch /index.php
      |      |              |               |  URL-Pfad
   Schema Subdomain     Hostname    Top-Level-Domain

Kosten einer Homepage

Domainname

Was gemeinhin als Internetadresse bezeichnet wird, ist meist ein URL oder der FQDN.
Einen Domain-Namen kann man registrieren lassen, die Kosten variieren je nach Top-Level-Domain, hier ein paar Beispiele:

  • .ch Schweiz Fr. 15.95/Jahr
  • .com Commerz Fr. 19.95/Jahr
  • .na Namibia 4'798 Fr./Jahr
  • .cu Kuba 1'300 Fr./Jahr
  • .ag Antigua und Barbuda 339.– Fr./Jahr

Hosting

Um eine Homepage zu betreiben, müssen zwei Rechner Tag und Nacht eingeschaltet und mit einer schnellen Datenleitung am Netz angeschlossen sein. Der eine dient als Web- und Mailserver, der andere dient als Sicherheit und enthält dieselben Daten. Dazu wird seine Harddisk dauernd 'gespiegelt'.

Diesen Dienst kann man sich auch einkaufen, weil sich dann mehrere Kunden einen Rechner teilen heisst das dann Shared-Hosting und kostet zwischen Fr. 15.–/Jahr und Fr. 80.–/Jahr

06.07.2014 14:00

Flächengewicht

Gewicht eines Papieres in Gramm pro Quadratmeter. Masseinheit: g/m²

siehe auch Volumen
siehe auch Mathe Begriffe

Andere Begriffe

Andere Begriffe die verwendet werden und auch stimmen:

  • Grammatur
  • Flächenbezogenes Gewicht
  • Flächenbezogene Masse
  • Massenbelegung

Berechnung

Gewicht in Gramm duch Fläche in Quadratmeter
Die Fläche in Quadratmeter ergibt sich aus: Blattbreite x Blatthöhe x Blattzahl

Beispiel

Angenommen, ein Blatt Papier im Format 20 cm x 25 cm wiege 5 Gramm.

Da sind also 5 Gramm je 0.05m², weil 0.2 m x 0.25 m = 0.05m².
man kann das auch so aufschreiben: 5g / 0.05m²
und das in den Taschenrechner eingeben: 5 : 0.05
daraus resultieren 100 g/m² (oder 100 Gramm je 1 m²)
06.07.2014 14:00

Geschichte Buchbinder

Der gesamte Artikel wurde durch D. Rüegg kopiert von:
Quelle: wirtschaftskammer Österreich portal.wko.at 23.01.2012

Das Handwerk blickt auf eine Jahrhunderte währende Tradition zurück

Hermann der Buchbinder

„Der Wiener Hermann der Buchbinder war der erste namentlich bekannte gewerbliche Buchbinder im deutschsprachigen Raum. Die urkundliche Erwähnung stammt aus dem Jahr 1302.“

In Klöstern wurden bereits lange Zeit vorher Bücher handwerklich hergestellt.

Zu den bekanntesten zählten das Kloster St. Theobald sowie die Schotten- und Dominikanerklöster.

Den ersten merklichen Aufschwung für das Handwerk der Buchbinder brachte die Gründung von Universitäten im deutschsprachigen Raum, wie z.B. die Universität Wien im Jahre 1365. Bis zur Erfindung des Buchdruckes durch Gutenberg 1455 gab es, da nur Handschriften in sehr geringer Zahl (enorme Kosten) hergestellt wurden, sehr wenige Buchbinder.

Erfindung des Buchdrucks führt zu erstem Boom

Erst die Erfindung des Buchdruckes ermöglichte die Massenherstellung und führte naturgemäß zum Erblühen des Handwerkes. Die Massenherstellung ermöglichte die Produktion von Büchern zu wesentlich günstigeren Preisen, machte allerdings auch die Entwicklung neuer Techniken notwendig. So entstand der Gebrauchseinband, der sich sowohl in Technik, als auch in der Gestaltung vom klösterlichen, mittelalterlichen Einband wesentlich unterschied.

Die wachsende Zahl der Buchbinder weckte das Bedürfnis, sich entsprechend zu organisieren.

Die Zunftordnung von 1548

1548 legten erstmals die Meister der Stadt Wien (die selbständige Gewerbesausübung war an den Besitz des Bürgerrechtes gebunden) eine von ihnen selbst ausgearbeitete Zunftordnung dem Stadtrat vor.

Der 30 jährige Krieg und die Türkenkriege bewirkten einen fast völligen Stillstand in der Buchkultur, die Produktion blieb allerdings beachtlich. So verzeichnete der Leipziger Messkatalog in der 1. Hälfte des 17. Jahrhunderts jährlich zwischen 600 und 1.100 Neuerscheinungen.

Erst zum Ende des 17. Jahrhunderts mit seinen kunstsinnigen Kaisern gewann das Buch und dessen Form und Ausstattung wieder an Bedeutung.

Wiener Buchbinder gründen Österreichs erste Innung

Die älteste Innung Österreichs, die Buchbinderinnung Wien, legte 1689 das erste bekannte Meisterbuch an. Es bildet zusammen mit dem 2. Protokollbuch, 1774 angelegt sowie mit den Ordnungen 1549 und 1636 die Grundlagen, sozusagen die „Verfassung“ der Innung.

Im 18. Jahrhundert war das Buchbindergewerbe insofern rückläufig, als man auf das Äußere der Bücher weniger Wert zu legen begann. Zum Einbinden wurde billigeres Material (Papier) verwendet. Diese Papiereinbände haben zwar zur Verbilligung des Buches, nicht aber zur Veredelung der Buchbinderarbeit beigetragen.

Schulpflicht schafft neue Absatzmärkte

Durch die Einführung der Schulpflicht durch Maria Theresia wurden auch für die ärmeren Kinder Schulbücher notwendig. Zur Deckung des Bedarfs wurden Schulbücherverlage ins Leben gerufen. Dies bedeutete für viele gewerblichen Buchbinder jahrzehntelang ein wichtiges Betätigungsfeld. Heute wird dieser Zweig vorrangig von den industriellen Buchbindern abgedeckt.

Zeitungen, Zeitschriften und Lexika

Die Aufhebung der Zensur durch Josef II. führte zu einer bedeutenden Steigerung der Produktion von Druckwerken und damit auch zu einem Aufschwung für das Buchbindergewerbe. Zu der Zeit entstanden auch 3 neue Arten von Druckwerken, nämlich Zeitung, Zeitschrift und Lexikon.

Verpasste Chance: Die Erfindung der Klebebindung

1811 wurde Johann von Kronberg von der niederösterreichischen Landesregierung ein Patent auf Klebebindung erteilt. Der Klebebindung war durch die Ungunst der damaligen Zeit kein Erfolg beschieden. Das Buchbinderhandwerk dieser Tage war zu sehr mit deren althergebrachten Arbeitsweisen verbunden, um in dem Neuen einen Fortschritt zu sehen. Erst Emil Lumbeck (1886-1979) führte mit einer völlig neuen Methode die Klebebindung 1936 zu einem durchschlagenden Erfolg. Dieses Verfahren ist im wesentlichen bis in die Gegenwart erhalten geblieben.

Erfindung der Fotografie

Die Erfindung der Fotografie 1839 eröffnete dem Buchbinderhandwerk ein neues weitreichendes Betätigungsfeld. Hier wurden Fotos auf Karton aufgezogen und mit schrägem Goldschnitt und runden Ecken versehen.

Der geprägte, englische, vertiefte Karton wurde ursprünglich „Wiener Carton“ genannt und nur hier hergestellt.

Gewerbeordnung und Befähigungsnachweis

1859 trat die Gewerbeordnung mit dem Grundsatz der freien Gewerbeausübung, es genügte in der Regel die bloße Anmeldung, in Kraft. Im Zuge der Einführung der Gewerbefreiheit und Auflösung der Zünfte konnten nun auch Berufsfremde Buchbindereien gründen. Ein Leistungsverfall war die Folge. Der Gesetzgeber reagierte mit der Gewerberechtsnovelle 1883. Diese brachte die Wiedereinführung des Befähigungsnachweises in der Form einer Gesellenprüfung und praktischer Verwendungszeit. In den 60. und 70. Jahren des 19. Jahrhunderts entwickelte sich in Österreich eine neue Bibliotheksform, die Volksbibliothek. Diese Bibliotheken „für die breiten Bevölkerungskreise“ hatten ihre eigenen Einbände und zumeist wurden die Werke in mehrere Teile zerlegt, was den Buchbindern Beschäftigung bot.

Mitte der 2. Hälfte des vorigen Jahrhunderts setzte auch im Buchbindergewerbe die Technisierung ein.

In Österreich war das Buch immer noch ein Luxusartikel für eine verhältnismäßig kleine Leserschaft. Die österreichischen Verlage ließen bestenfalls 2.000 Exemplare ihrer Werke herstellen, sodass die Buchdruckereien und Buchbindereien bei weitem nicht genügend beschäftigt waren.

Das Buchbinderhandwerk der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts zeichnete sich durch großen Ideenreichtum und Üppigkeit bei den verwendeten Materialien aus.

Als über Österreich hinaus bekannte Vertreter des Handwerks sind Franz Wunder, Ferdinand Bakala und Anton Kierger zu nennen.

Erste Republik und Ständestaat

Nach dem 1. Weltkrieg stellten die schlechten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und die Konkurrenzierung der Buchbinder durch Buchdrucker, die selbst Buchbinderarbeiten durchführten sowie die Arbeiten in den Strafanstalten und anderen staatlichen Anstalten, die Betriebe vor sehr große wirtschaftliche Schwierigkeiten.

Einen bedeutsamen Eingriff in das Wirtschaftsleben bedeutete das 1933 erlassene Untersagungsgesetz. Dieses machte die Errichtung eines Betriebes von der Bewilligung des Handelsministeriums, der eine Prüfung der bestehenden Wettbewerbssituationen vorausging, abhängig. Mit März 1935 trat das Gewerbebundgesetz in Kraft, welches einen organisatorischen Neuaufbau des Gewerbes brachte. Als alleinige Interessenvertretung wurde der Gewerbebund errichtet. Dieser gliederte sich in fachlicher Hinsicht in Innungen (früher Zünfte).Die Buchbinderzunft wurde zur Buchbinderinnung.

2. Weltkrieg und Neubeginn nach 1945

Der 2. Weltkrieg brachte den Buchbindern auch schwere geschäftliche Sorgen. Es kam zu zahlreichen Herstellungsverboten, wodurch die wirtschaftliche Lage der Betriebe sich derart verschlechterte, dass für eine entsprechende Schulung des Nachwuchs nicht mehr Sorge getragen werden konnte. Ein geregelter Berufsschulunterricht konnte erst wieder 1948 aufgenommen werden. Ab 1979 fungierten nicht mehr die Landesinnungen als Lehrlingsstellen, sondern es wurde eine einzige zentrale Lehrlingsstelle für jede Landeskammer errichtet. Dies bedeutete, dass Lehrvertragsanmeldungen, Auflösungen und Lehrlingsevidenz nicht mehr von den Landesinnungen geführt werden.

Innung der Buchbinder verzeichnet Mitgliederschwund

Die Innung der Buchbinder vertritt derzeit die Berufsgruppen der Buchbinder, der Kartonagewarenerzeuger, der Etui- und Kassettenerzeuger (diese 3 sind sogenannte verbundene Handwerke für deren Gewerbeantritt wird die Meisterprüfung in einem der 3 Gewerbe verlangt), der Papierwaren- und Papiersäckeerzeuger, der Präger sowie Rastrierer (dies sind sogenannte freie Gewerbe, an keinen Befähigungsnachweis gebunden). In den letzten Jahrzehnten musste ein großer Mitgliederschwund verzeichnet werden.

Das Auftragsvolumen der traditionellen Tätigkeiten des Sortimentbuchbinders wird durch den Vormarsch neuer Medien, wenn auch derzeit nicht bedeutend, verringert.

Eine Erweiterung des Leistungsangebotes wird sich als notwendig erweisen, um die Defizite auszugleichen. Ein zukunftsträchtiger Bereich liegt in der Erhaltung des Kulturgutes Buch, von Millionen kulturell wertvoller Bücher der österreichischen Bibliotheken.

Kulturgüter schützen: Buchbinder als Restauratoren

In Österreichs Bibliotheken lagern rund 24 Mill. Bände, von denen 20 % reparatur bzw. konservierungsbedürftig sind. Die Ursachen dafür sind nicht nur der Säurefraß, sondern ebenso Insekten, Pilze oder auch Würmer.

Die Wiederherstellung alter Bände nach der Bindetechnik vergangener Jahrhundert erfordert Kenntnisse und Fertigkeiten, wie sie jeder Buchbindermeister erlernt. Eine sinnvolle Arbeit kann nur dann stattfinden, wenn sich die Spezialkenntnisse des Konservarators bzw. Restaurators mit den handwerklichen Kenntnissen des Buchbinders verbinden. Deshalb wurde seitens der Bundesinnung die Zusammenarbeit mit der Nationalbibliothek gesucht. Hierbei sollten beide Seiten voneinander profitieren.

Die Restaurierung von Büchern ist sehr kostenintensiv und überschreitet selbstverständlich die Budgetmittel der Bibliotheken bei weitem. Es wird daher erforderlich sein, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um entsprechende Geldmittel, sei es aus EU-Förderungen oder staatlicherseits, zu erhalten. Es bedarf der Anstrengung aller am Kulturgut Buch Interessierten, um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen.

06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

~~TOC~~

Falzprinzipien

häufigste Falzprinzipien der Bogenverarbeitung

Schwertfalzprinzip oder
Messerfalzprinzip
Taschenfalzprinzip oder
Stauchfalzprinzip

Quelle: http://www.conzella.de

weitere Falzprinzipien der Bogenverarbeitung

Innentrichterfalzung

Das Produkt durchläuft einen Trichter, welcher das Produkt in die gewünschte Form zwingt.
Verwendung: Bei offen fadengesiegelten Bogen den letzten Bruch anbringen - den Rückenfalz

Pflugfalz

Auf Versandanlagen → Herzog-Heymann.com - Mailinganlagen

Bänderfalzung

z.B. Falzanleger am Sammelhefter

Falzprinzipien der Bahnverarbeitung

Aussentrichter und Klappenfalz
ZeitungsdruckServietten falzen
(Mit installiertem Flash kann man an dieser Stelle ein Video in dieser Web-Seite ansehen.)(Mit installiertem Flash kann man an dieser Stelle ein Video in dieser Web-Seite ansehen.)
Quelle:YouTube Quelle:YouTube

→ mehr Bilder und Clips zum Thema Hygienetücher: wie werden Taschentücher gefalzt?

Aussentrichterfalz

Die Bahn wird über ein Trichtergestell (zwei Trichterstangen, verbunden mit der Trichternase) gezogen und dabei längs gefalzt.
Aussentrichterfalz (längsfalzen von Bahnen)

  • ['Zeitungsdruck' Ausschnitt Min. 0:30-0:34]
  • ['Servietten' Ausschnitt Min. 0:30-0:50]

Klappenfalz

Klappenfalz (Bahn wird quer geschnitten, der so entstandene Bogen wird dann quer gefalzt)

weitere Quellen zur Bahnverarbeitung

06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Falzmaschine

Querstücktaschen beim Schwert

Sinn der Querstücktaschen

Kombifalzmaschinen weisen üblicherweise ein Taschenfalzwerk mit 4-6 Taschen und mindestens ein, üblicherweise zwei bis drei Schwertfalzwerke auf.

Soll das Produkt nach dem 1. Schwert einen parallel dazu verlaufenden 2.ten Falz aufweisen, muss ein Taschenfalzwerk (T-Werk) hinzugezogen werden. Wenn das T-Falzwerk hauptsächlich für diese Falzart verwendet wird, ist stattdessen der Einsatz von Kombilfalzmaschinen mit eingebauter Quertasche sinnvoll.

Bilder Querstücktaschen

Kombimaschine mit 4 Taschen,
1 Schwert und 2 Quertaschen.
Fotos © bei L. Sterki
Kombimaschine mit 4 Taschen,
2 Schwertern und 1 Quertasche.
Fotos © bei H. Jasarevic

Anordnung

Die Quertasche ist dem 1. Schwert nachgelagert, es verläuft parallel dazu. Falzmaschinen können mit einer oder mit zwei Quertaschen versehen sein. Im ersten Fall ist die Tasche auf der rechten Seite des Schwertes positioniert (von der Laufrichtung aus gesehen).

Bogen wenden

Falzmaschine mit einer Quertasche und 2 Schwertfalzwerken: Die rechte Quertasche verdrängt das rechts liegende Schwertfalzwerk, welches zB für den Zeitungsfalz (16er) benötigt wird. Will man auf so einer Maschine einen Zeitungsfalz herstellen, so kann die Quertasche als „Wendewerk“ eingesetzt werden.

Dazu müssen am Taschenanschlag speziele Wendefedern angebracht werden. Das Taschenmass wird nun so eingestellt, dass der Bogen vollständig in die Tasche läuft, um an den Wendefedern zurückzuprallen. Der so gewendete Bogen wird mit dann mit dem linken Schwert gefalz.

Bei diesem Vorgehen wechselt man von der üblichen Kopfanlage zur Fussanlage: Der Schnittrand auf den Seiten 1-4 und 13-16 muss grösser sein als jener auf den Seiten 5-12, weil die Anlage sich an dieser Bogenkante befindet (Anlage für die ersten 2 Brüche wir üblich an der Ecke der Seiten 3/4, Anlage für 3. Bruch an der Ecke der Seiten 13/14). Auch der Bogenabstand muss vergrössert werden, damit der in die Tasche eintretende Bogen nicht mit dem soeben gewendeten kollidiert.

Falzschema Symbol

Für die Quertasche (oder Querstücktasche) wird manchmal eine Strichpunkt-Linie eingesetzt, und manchmal einfach eine Linie wie bei der oberen Tasche. Die Quertasche wird parallel zum ersten Schwert gezeichnet.

Für Wendefedern ist kein Symbol vorgesehen. Wenn eine Wendefeder eingesetzt wird, muss das Symbol der Quertasche mit dem Text Wendefeder ergänzt werden.

Fensterfalz auf Falzmaschine

Der Fensterfalz wird auch Altarfalz genannt. Ein offener Fensterfalz kann ohne weitere Zusatzaggregate auf einer Taschenfalzmaschine gefalzt werden.

Fensterfalztasche

Fensterfalztasche Für den geschlossenen Fensterfalz wird eine besondere Tasche benötigt, welche beim dritten Bruch angebracht wird. Dies ist an sich eine normale Tasche, welche mit einem optischen Sensor (zB. Lichtschranke) und einem mechanisch oder pneumatisch betriebenen Umlenkprofil versehen ist, welches die Klappe des Fensterfalzes umlenkt, so dass sie beim Austreten aus der dritten Tasche keine Ecken bilden.

Umfalzen

Für kleinere Auflagen empfiehlt es sich, eine einfachere Falzart zu wählen, und den Bogen nach dem maschinellen falzen von Hand umzufalzen.
Beispiel einer einfachen Falzart:

1. Tasche: ¼ 3. Tasche: ¼ 4. Tasche: ¼ Letzter Bruch: manuell umfalzen

Ionisation (Elektrostatik)

Vorkommen

Statische Ladung ensteht durch Friktion (Reibung) der Bogen aneinander oder der Bogen an Maschinenteilen. Das Papier kann sich auch statisch aufladen, wenn es durch die warme Kompressorenluft ausgetrocknet wird.

Dieses Problem taucht nicht jedem Betrieb auf. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab, ob sich die Falzbogen in der Maschine elektrostatisch aufladen.

Einige Faktoren können vom Bediener beeinflusst werden. Mit zusätzlichen Einrichtungen kann die statische Ladung von Maschinenteile abgeleitet werden.

Gründe

Beteiligte Faktoren, beeinflussbar durch:

  • Papierqualität (Papierfeuchte, Stabilität, Oberfläche etc.)
  • Relative Luftfeuchtigkeit Abteilungsleiter
  • Raumtemperatur Abteilungsleiter
  • Temperatur und Feuchte der Blasluft am Anleger Abteilungsleiter
  • Verweildauer der Falzbogen im Blasbereich am Anleger Bediener - mit Einschränkung
  • Montieren von Ionisationsanlagen Bediener
  • Einstellung des Falzwerkdruckes Bediener
  • Maschinengeschwindigkeit Bediener
  • Anzahl der Falztaschenstäbe Bediener
  • Leitfähigkeit der Falzwalzenoberfläche Werksmonteur
  • Leitfähigkeit der Falztaschenstäbe Werksmonteur

Abhilfe

Ausprobieren:

  • Falzwalzendruck auf Minimalpressung reduzieren
  • Geschwindigkeit reduzieren
  • jeden zweiten der oberen Taschenstäbe ausbauen
  • Silikon-Spray
    • Ränder des Papierstapels besprühen
    • Alle Maschinenteile besprühen, welche mit den Bogen in Berührung kommen
    • Nachteil von Silikon-Spray: muss wiederholt angewendet werden.
  • Handgefertigte Ionisationsanlagen
    • Maschinenteile zusätzlich erden (Falzmaschnie mittels einem Metalldraht mit einer Wasserleitung verbinden)
    • Lametta (Christbaumschmuck aus Metall) so über dem Ausrichtetisch anbringen, dass es das Falzgut streift. Lametta an einer Wasserleitung erden!
  • Professionelle Ionisationsanlage anbringen - siehe zB. → haug_falzmaschinen_de.pdf von www.haug.de

Quellen

D. Rüegg, HAUG Ionistation www.haug.de

06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Einrichtbeschriebe

Quelle: P. Rotzetter / MBO, Heidelberg

MBO mit Falzartenkatalog

Heidelberg mit manueller Tascheneinstellung

06.07.2014 14:00
06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Falzarten

Übersicht

Dieser Artikel befasst sich mit der Unterscheidung von Falzarten. Dies ist ein Versuch, die verschiedenen Kombinationen von Parallel- und Kreuzfalzungen zu kategorisieren.

Es wären durchaus auch weitere Unterkategorien oder eine andere Einteilung denkbar.
Diese Einteilung ist nicht die einzig richtige! Übersicht

Kategorien

In der Druckweiterverarbeitung wird zwischen 4 symmetrischen Falzarten unterschieden:

  • Einbruchfalzung
  • Parallelbruchfalzungen
  • Kreuzbruchfalzungen
  • Kombifalzungen (Diese könnten auch als Unterkategorie von Parallelbruch- und Kreuzbruchfalzung betrachtet werden)

Unterscheidung

Grundsätzlich könnte man zwischen symmetrischen und asymmetrischen Falzarten unterscheiden. Die folgende Einteilung bezieht sich nur auf symmetrische Falzungen.

  • Die Parallelbruchfalzungen werden in 5 Kategorien unterteilt, abhängig davon, auf welche Weise die parallel zueinander liegenden Falzungen vorgenommen wurden:
    • Zickzackfalz
    • Wickelfalz
    • Parallelmittenfalz
    • Fensterfalzungen.
      Fensterfalz offen
      Fensterfalz geschlossen.
    • gemischte Parallelfalzung zB. 3x Zickzack- und 1x Wickelfalz.
  • Die Kreuzbruchfalzungen werden der Anzahl Falzungen entsprechend in 3 Kategorien unterteilt:
    • 2-facher Kreuzbruch
    • 3-fache Kreuzbrüche:
      Werkbruch und Zeitungsbruch
    • 4-fache Kreuzbrüche:
      deutscher, englischer und internationaler Kreuzbruch
  • Kombifalzungen zB. 3x Zickzack- und 1x Kreuzfalz

Sprachgebrauch

  • Natürlich kann man alle Falzarten als Hoch- oder Querformate darstellen. Bei den Übungen im Grundlagen-Buch ist das teilweise der Fall.7)
    Der Ausdruck Hochformat oder Querformat wird für den fertig gefalzten Bogen verwendet:
    Wenn die Kante, welche durch die letzte Falzung entstanden ist (der Bund) länger als die rechtwinklig daran stossende Kante (Kopf oder Fuss) ist, spricht man von Hochformat.
  • Die Einbruchfalzung nennt man üblicherweise auch 4-er oder Viertelbogen.
  • Parallelfalzungen
    • Bei Wickel-, Zickzack- und den Parallelmittenfalz sind mehrere Falzungen möglich (mindestens 2), das nennt man dann 3-facher Zickzackfalz, 7-facher Wickelfalz etc.
    • Der Fensterfalz ist in 2 Unterarten aufgeteilt, den offenen Fensterfalz (oder 2-facher Fensterfalz) und den geschlossenen Fensterfalz (3-fach).
    • Zur näheren Bezeichnung von Parallelfalzungen werden die Anzahl Falzungen genannt, und nicht die daraus resultierenden Anzahl Teile.
      Zum Beispiel: Der 3-fache Zickzackfalz hat 4 Teile, der 3-fache Parallelmittenfalz hat 8 Teile.
  • Bei Kreuzbruchfalzungen ist es auch üblich, die Seitenanzahl anzugeben, anstelle der Bezeichnung:
    • Die 2-fache Kreuzbruchfalzung wird auch als 8-er im Kreuszbruch bezeichnet.
    • Eine 3-fache Kreuzbruchfalzung wird als 16-er Werkbruch oder 16-er Zeitungsfalz bezeichnet.
    • Eine 4-fache Kreuzbruchfalzung wird auch als internationaler, deutscher oder englischer 32-er bezeichnet.
    • Eigentlich würden Bezeichnungen wie „Zeitungsfalz“ oder „internationaler Kreuzbruch“ bereits alle Angaben umfassen.
  • Oft werden die Ausdrücke „-bruch“ und „-falz“ synonym verwenden, das heisst, sie sind austaschbar (Werkbruch oder Werkfalz - beides ist richtig)

D. Rüegg, diverse Quellen und eigene Überlegungen. Bild: D. Rüegg

06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Einrichtbeschriebe

Rillmaschine einrichten

Rillmaschine einrichten, Werkzeugwechsel, Rill-Lehre herstellen.
Siehe → Rillmaschine

Falzmaschinen einrichten

Quelle: P. Rotzetter / MBO, Heidelberg

MBO mit Falzartenkatalog

Heidelberg mit manueller Tascheneinstellung

Drahtheftmaschine einrichten

Quelle: P. Rotzetter / Müller Martini

Drahtrückstichheftung

Querheftung

06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Eine geniale Erfindung

Kennen Sie schon BOOK?

(Mit installiertem Flash kann man an dieser Stelle ein Video in dieser Web-Seite ansehen.)

Im Original ist das Bild grösser

06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Durchstossstanzen

© bei C. Felix

Andere Durchstoss-Stanze, von der Firma Heidelberg → Easymatrix 106 C/CS Stanze für die Faltschachtelproduktion.

Übersicht

Vollbilder

06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Drucktechniken

Quellen: www.grafikdesign.com, forum.briefmarken.de und de.wikipedia.org
Bildausschnitte von (antiken) Drucken: snafu.de

Siehe auch Druck - Fragen zur Geschichte

Druckprinzipien

  • Die 4 klassischen Hauptdruckverfahren sind Hoch- Flach- Tief- und Durchdruck.
    Ihnen lassen sich alle herkömmlichen Druckverfahren wie zB. Offsetdruck, Buchdruck, Siebdruck, Kupferstich etc. zuordnen.
  • Weiter wird zwischen direkten Druckverfahren8) und indirekten Druckverfahren9) unterscheiden.
  • Prinzipien: Letztlich spielt es eine Rolle, ob Druckform und Gegendruck flach aufeinander anliegen, oder ob eines der beiden oder beide Elemente eine zylindrische Form haben. Dabei wird zwischen dem Zylinder gegen Zylinder-Prinzip10), dem Zylinder gegen Fläche-Prinzip11) und Fläche gegen Fläche-Prinzip12) unterschieden.

direkte / indirekte Verfahren

Welches Druckverfahren hat welche Druckform?

Druckform VerfahrenBeispiel
erhöhte Stellen druckenseitenrichtigindirekter HochdruckLetterset
erhöhte Stellen druckenseitenverkehrtdirekter HochdruckFlexodruck, Buchdruck, Linoldruck, Holzschnitt: Stempeldruck
flache Stellen druckenseitenrichtigindirekter FlachdruckOffsetdruck
flache Stellen druckenseitenverkehrtdirekter FlachdruckLithografie (Steindruck)
vertiefte Stellen druckenseitenrichtigindirekter TiefdruckTampondruck
vertiefte Stellen druckenseitenverkehrtdirekter TiefdruckRakeltiefdruck (Rotationstiefdruck), Stahl- Kupferstich, Radierung, Aquatinta
Ausgesparte Stellen druckenSeitenrichtigDurchdruckSiebdruck (Kunstdrucke=Serigrafie), andere Schablonentechniken zB. Stencil
unbeständige Druckform mit Selentrommel, Farbe pastös oder pulverförmigDigitaldruck mit Lasertechnik
unbeständige Druckform mit Spritzdüsen, Farbe flüssigInkjet, Bubblejet

flache / zylindrische Druckform

Übung, um Druckprinzipien13) zu unterscheiden: druckprinzipien.pdf

Druckformen-Bilder zuordnen

  • Haupt-Druckverfahren: Hoch- Tief- Flach- oder Durchdruck?
  • Direkte oder indirekter Druck?
  • Bezeichnung der Unterdruckverfahren

Buchdruck Hochdruck Buchdruck Hochdruck Buchdruck Rotations-Hochdruck Linoldruck Hochdruck Siebdruck Durchdruck Buchdruck (Holzschnitt) Hochdruck Rotationstiefdruck MIT FAKE! Der Zylinder hat seitenrichtige Stellen drauf, diese würden seitenverkehrt gedruckt. Rotationstiefdruck Flexodruck - direkter Hochdruck

einige Druckverfahren

Offset / Tiefdruck

http://www.mediengestalter.info/forum/58/offset-und-tiefdruck-137877-1.html
Bogenoffset: günstige Druckform (Aluplatten), niedrige Stundensätze, niedrige Geschwindigkeit ca. 15.000, sehr gute Qualität
Rollenoffset: günstige Druckform (Aluplatten), hohe Stundensätze, hohe Geschwindigkeiten ca- 50.000 - 70.000, mittlere bis gute Qualität
Tiefdruck: sehr teure Druckform (gravierter Zylinder), sehr hohe Stundensätze, hohe Geschwindigkeiten, sehr gute Qualität, sehr große Maschinenbreite möglich
… (Rollen-) Tiefdruck:
- Vorteil: Echter nahtloser Endlosdruck möglich, weil Zylinderoberfläche kein Anfang und Ende hat. Wichtig für z.B. Tapeten und Dekorfolie (Holzimitat der Möbelindustrie)
- Vortei: einziges industrielles Druckverfahren, dass echte Halbtöne drucken kann, gesteuert durch die Näpfchentiefe
- Nachteil: auch Schrift, Grafik und Linien werden gerastert, durch die Stege zwischen den Näpfchen. Dadurch kein besonders gutes Schriftbild. Treppeneffekt dient als Erkennungshilfe des Druckverfahrens.(Nimm' mal eine Lupe und schau' dir die Schrift in einem Tiefdruck-Magazin an …)

Tampondruck

Tampondruck: http://www.bottle-caps.de/bigwheel.htm und tampoprint.de

Quelle: http://www.tampondruck.hm/:
Welche Typen von Klischees gibt es bei uns ?
1. Vollstahlklischee sind aus gehärteten Präzisionsflachstahl mit einer Stärke von 10 mm.
Das Vollstahlklischee wird vorwiegend bei größeren Druckserien verwendet,
da das Vollstahlklischee bis zu 4 Millionen Drucke hält.
2. Photo-Polymerklischees habe eine Stärke von ca. 0,5 mm und bestehen aus Stahlblech,
die mit Photo-Polymer beschichtet sind. Diese Polymer-Klischees sind für Kleinserien bis
ca. 20.000 Stck. verwendbar und sinnvoll, da sie günstiger als die Vollstahlklischees sind
und schneller gefertigt werden können. Hier haben Sie die Möglichkeit mit einer
kleinen Belichtungseinheit und einem Auswaschset, diese Klischees bei sich selber
herzustellen. Damit haben Sie eine höhere Flexibilität in der Produktion.
3. Dünnstahlklischees sind ähnlich dick wie die Kunststoffklischees, sind aber aus
gehärtetem Stahlband, und ohne Polymer. Die Dünnstahlklischees können
bis zu 200.000 Drucke bestehen.
4. Rotations-Klischees werden mit Rotationsdruckwerken verwendet und bestehen aus
gehärtetem Vollstahl. Einsatzgebiete sind z.B. Flaschenverschluß-Druckmaschinen

Letterset

Der Letterset, ein indirektes Hochdruckverfahren, wird (fälschlicherweise) auch Trockenoffset genannt. Der Unterschied zum konventionellen Hochdruck besteht darin, daß hier nicht direkt von der Druckform auf das Papier gedruckt wird. Die Hochdruck-Platte druckt auf einen mit einem Gummituch bespannten Zylinder. Von dort wird das Druckmotiv auf das Papier übertragen. Das Schriftbild der Druckplatte muss seitenrichtig sein. Dieser Übertragungsvorgang ist auch im Offsetverfahren üblich. Erkennungsmerkmale: wie bei Offsetdruck. Raster: nur grobe Raster wie beim Flexodruck

Siebdruck

06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Berühmte Buchbinder

gelernter Buchbinder bekannt für/wegen Quellen
Johann Carolus *1575 erste Wochenzeitung um 1605NZZ Archiv / Johann Carolus
Michael Faraday *1791Faraday-KäfigWebsite eines Elektrotechnikers / de.wikipedia.org
Joseph-Marie Jacquard *1752Jacquard Webstuhl deutsches-museum.de / de.wikipedia.org
William Wallace *1768Schottischer Mathematiker st-andrews.ac.uk / de.wikipedia.org
06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Ausschiessen

Neues Thema. Die Seite ist am entstehen, ich setze hier mal einen Link zum Thema…

www.mediencommunity.de - Ausschiessen

D. Rüegg 26.02.2013

06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Einlauflänge

  • Bei Falzmaschinen bezeichnet die Einlauflänge die Länge des offenen Falzbogens, in Laufrichtung der Falzmaschine.
  • Bei Buch- oder Broschurblockanlegern wird damit die Blockhöhe bezeichnet, welche parallel zum Bund vereinzelt weitertransportiert werden.
06.07.2014 14:00

Rillmaschine

Alle Beiträge wurden von der Klasse PBB3-2007 erstellt. (BuchbinderInnen und BintetechnologInnen 2006-2010)

Rillmaschine - Einrichten

In diesem Artikel erklären Lernende, wie die Rillmaschine eingerichtet wird.

Einrichten
Rillmaschine Zuerst zeichnet man auf einer
Makulatur ein, wo der Rill
hinkommen soll
Anschlag einstellen
Makulatur in die Rillmaschine halten rillen kontrollieren, ob Rilldicke stimmt
wenn nötig, Rillkamm auswechseln Rilkammschiene verschiedene Rillkammdicken
Download PDF

Rillmaschine - Schablone

In diesem Artikel erklären Lernende, wie eine Schablone (oft auch Rillehre genannt) zum rationellen rillen hergestellt wird.

Herstellung einer Rillschablone
  1. Beliebiges Maß für den untersten Karton (Orange) wählen.
    Vorteilhaft ist eine gerade Zahl. Z.B. 10cm
    Schablone auf die gewünschte Breite zuschneiden
  2. Darauf folgende Kartons um den Rillabstand verringern. (Blau 9.5cm, Grün 8.7cm, Gelb 8.2cm)
  3. Kartons nun aufeinander kleben, hinten genau bündig.
    Blau 9.5cm, Grün 8.7cm, Gelb 8.2cm
  4. Den Anschlag einstellen, das kürzeste Rilllmass plus das Maß des orangen Kartons.
  5. Schablone an den Anschlag legen und eventuell befestigen.
  6. Proberillen
download PDF

rillschablone.pdf a5_2xrillschablone.pdf

Wichtig :!:

Der Perforierkamm hat einen Wert von Fr. 2000.-.
Die Maschine ohne Perforierkamm Fr. 300.-.

Die Stäbchen dürfen auf keinen Fall aus der Fassung heraus fallen:!:
Es besteht die Gefahr, dass man die Stäbchen krümmt und sie nicht mehr in die Löcher des Perforierkamms einrasten.

Rillmaschine - Perforieren

In diesem Artikel erklären Lernende, wie auf der Rillmaschine der Perfokamm eingesetzt und entfernt wird.

Perforieren
  1. Beim Perforieren muss man beachten, dass man den Kamm nicht herausreisst. Wenn er unten ist könnte es passieren das wenn zu fest gezogen wird, dass die Stäbchen des Kammes aus der Fassung herauskommen = kaputt!!!
  2. Um den Kamm einführen zu können drückt man das Pedal der Maschine langsam runter bis die Schiene den Kamm oben „greift“. Das macht man am besten nur alleine. Man muss sich breitbeinig hinstellen (zum Drücken) und das Pedal rauf und runter bewegen bis die Schiene den Kamm greift. Wenn der Kamm zu weit unten gedrückt ist hebt man die Patrize (oberer Teil des Kamms) ein bisschen mit dem Schraubenzieher nach oben.
  3. Zu beachten ist das man alles richtig eingestellt hat. Zuerst Makulatur benützen.

  4. Zum herausnehmen drückt man den Kamm (mit einem Schraubenzieher oder etwas ähnlichem) so weit raus, bis man den Kamm vorne von Hand greifen kann. Dann den Kamm einfach herausziehen.
Download PDF
Erstellmaterial
06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Sachen aus Papier machen

Papierwerkstatt Klapphaus

  • Die Bastelbogen ausschneiden: Um Papier zu sparen, sind 4 identische Häuser abgebildet. Nur eines ausschneiden.
  • Vom Hintergrund ist 1 Exemplar abgebildet - diesen ausschneiden.
  • Das Haus falten und Kleben, das Dach am Gegenstück der Rinne an der Mauer entlang einfahren.
  • Das Haus so auf dem Hintergrund plazieren, dass die Diagonale des Hauses auf die Faltstelle des Hintergrundes zu liegen kommt
  • Am Ende kann die kleine Quadratische Kloschüssel im Hausinnern auf die Faltstelle des Hintergrundes geklebt werden - auch hier muss die Diagonale der Kloschüssel auf die Faltstelle zu liegen kommen, damit sie zuklappt ;-)

Das Klapphaus könnte auch als Klappkarte oder Buchseite verwendet werden

Es sind 4 identische Häuser abgebildet - für eine Klappkarte braucht es nur eines

Origami

Papierflieger

Modell des zweitplazierten Sipho Mabona (CH) der Papierfliegermeisterschaft 2009.

Möbel aus Papier

06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Papier - Rohstoffe Halbstoffe Produkte

RohstoffAltpapier Holz Holz Stroh Lumpen BaumwollkämmlingeErdöl
HalbstoffAltpapierstoff Holzstoff Zellstoff Hadernhalbstoff synth. Fasern
Enthält
Zellulose
Ja Ja Ja Ja Nein
Hoher
Ligninanteil
Ja Ja Nein Nein Nein
ProdukteRecyclingpapier, Karton, Zeitung Grafische Papiere
Hygienepapiere
Wertschriften Spezialpapiere,
Wasserfeste Landkarten
06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Papier Holzfrei

Dem ersten Anschein nach ist die Bezeichnung 'Holzfrei' für ein Papier, welches nur die Fasern eines Baumes enthält, verwirrend.

Die Inkruste eines grünen Zweiges enthält noch sehr wenig Lignin. Mit zunehmendem Ligningehalt wird der Zweig immer steifer, er 'verholzt'. Erst duch das Lignin wird der Spross zu Holz.
:!: Holzfrei bedeutet also Ligninfrei.

Die Inkrusten14) sind Einlagerungen in den Zellwänden von Pflanzen. Man spricht üblicherweise nicht in der Einzahl von ihnen, weil mit diesem Überbegriff immer verschiedene Stoffe gemeint sind. Bei verholzten Pflanzen hat das Lignin den grössten Anteil daran. Weitere Bestandteile sind Harze und Hemizellulose15)

Im Holz bindet das Lignin die Zellwände, im Papier bewirkt seine Anwesenheit rasches Vergilben, ein Vorgang, welcher von der Sonneneinstrahlung noch beschleunigt wird. Andererseits macht das Lignin das Papier auch steif und opak16), beides je nach Verwendungszeck gewünschte Eigenschaften.

Hier ein Bild eines intakten Baumes
mit Zellulose, Hemizellulose und Lignin17)
Dieser Baum erlag einem Pilzbefall.
Der Schädling hat das Lignin vollständig entfernt,
verblieben sind Zellulose und Hemizellulose18)
06.07.2014 14:00 · 0 Kommentare

Der Baum

Quelle, vollständig übernommmen von: http://www.holzwurm-page.de | © 2008 | Michael Finger

Das Leben mit dem Baum

Der Wald, das grüne Drittel der Bundesrepublik, besteht aus schätzungsweise 30 Milliarden Bäumen. Jeder einzelne stellt ein einzigartiges Wunderwerk der Natur dar. Der Baum produziert seine Biomasse, wie alle grünen Pflanzen, praktisch aus dem „Nichts“, nämlich vor allem aus Kohlendioxid, Wasser und Sonnenenergie. Tagsüber nehmen die Blätter das Kohlendioxid aus der Luft auf und produzieren daraus mit Hilfe des Chlorophylls Traubenzucker, der als Energiequelle und Baustoff für weitere chemische Prozesse benötigt wird. Durch Verkettung der Zuckermoleküle entsteht beispielsweise Zellulose, der Hauptbestandteil von Holz. Als „Abfallprodukt“ wird dabei noch Sauerstoff freigesetzt. Eine 100jährige Eiche mit 130.000 Blättern, ihren biologischen Solarzellen, bindet jährlich rd. 5.000 Kilogramm Kohlendioxid zu organischen Substanzen wie Holz, Blätter und Rinde und gibt dabei bis zu 4.500 Kilogramm Sauerstoff ab; das ist der Jahresbedarf von elf Menschen. Gleichzeitig arbeitet der Baum wie eine Klimaanlage. Die Wurzeln der genannten Eiche saugen jährlich etwa 40.000 Liter Wasser aus dem Boden, das die Blätter wieder „ausschwitzen“. Die dabei erzeugte Verdunstungskälte sorgt dafür, dass es im Wald selbst an heißen Sommertagen angenehm kühl ist. Außerdem filtert sie im Jahr etwa eine Tonne Staub und Schadstoffe aus der Luft, wirkt also wie ein überdimensionaler Staubsauger. Diese an sich positive Klimawirkung stellt bei zu hohem Stoffeintrag jedoch ein erhebliches Problem für das Waldökosystem dar.

Fibrillen und Micellen

Fibrillen

Fibrillen unter dem Elektronenmikroskop etwa 4000fach vergrößert. Diese sind aus Micellen zusammengesetzt, den kleinsten bekannten Bausteinen, die auch im menschlichen und tierischen Fleisch anzutreffen sind.
Die Micellen bilden mit Wasser gefüllte Zwischenräume ( Intermicellarräume ) Die Micelle ist von einem hygroskopkopischen Mantel umgeben, der entsprechend der jeweiligen Luftfeuchte Wasser ansaugen, aber auch wieder abstoßen kann. Hier liegen die Ursachen für das Schwinden und Quellen des Holzes.

Hoftüpfel

Die Hoftüpfel sind für den Transport der Nährstoffe von Zelle zu Zelle verantwortlich, während durch die größeren Fenstertüpfel die Nährstoffe von Holzstrahlen zu den Tracheiden geleitet werden. Die Tüpfel sichern somit die Verbindung von Zelle zu Zelle. Man kann sie auch als kleine Ventile betrachten, die durch Membranen bei Bedarf geöffnet oder geschlossen werden. Die Funktionsfähigkeit der Tüpfel spielt später beim Austrocknen des Holzes sowie beim Eindringen der Holzschutzlösung eine große Rolle. Nicht umsonst lässt sich Fichtenholz schwer tränken, weil die meisten Tüpfel verstopft sind. Die Bilder unten erklären die Funktionsweise. Die Darstellung ist etwa300fach vergrößert.

Querschnitt: Schnitt durch eine Zelle mit Hoftüpfel. Schön zu sehen ist wie der Torus in elastischer Aufhängung an der Margo (Membran) hängt.
offen: Der Torus steht zwischen den beiden Zellwänden der Zellen. Der Nähstofftransport ist in dieser Stellung in beiden Richtungen möglich.
geschlossen: Das Höftüpfel liegt gegen den Wanddurchbruch (Porus) der Zellwand und unterbricht damit den Nährstofftransport.

Holzfaser

Links im Bild sieht man eine Holzfaser, die aus Übereinanderlagerung von Zellgefäßen besteht. In der Mitte ist ein Faserbündel zu sehen, diese besteht aus mehreren Fasern. Mehrere Faserbündel ergeben das Holzgewebe.

Zusammenfassend ist zu sagen, das Holzfasern durch die Überlagerung von langgestreckten Zellen gebildet, die miteinander in Verbindung stehen, und die wiederum Ausgangspunkt für Faserbündel und Gewebe sind. Die Fasern bestimmen die Holzmaserung und somit die besondere Charakteristiken eines Baumes.

Holzgefäß

Rechts in der schematischen Darstellung sieht man ein Holzgefäß (Leitgefäß) das die Aufgabe hat, den Pflanzensaft mit den für die Ernährung der Zellen wichtigen Substanzen zu transportieren.

Die Holzgefäße sind im Leitgewebe des Holzes äußerst wichtig, denn Sie transportieren Mineralstoffe und weitere Elemente mit denen das Wasser angereichert ist von der Wurzel aus dem Boden zu den Blättern. Wo es durch die Photosynthese mit Nährstoffen angereichert wird. Dieser Kreislauf schließt sich wenn der so aufbereitete absteigende Saft über die Siebzellen im Bast nach unten transportiert wird und im ganzen Baum verteilt wird, um in zu speichern oder neues Gewebe zu bilden.

Nadelholz

Die Nadelholzarten haben schon vor langer Zeit ihren heutigen Entwicklungstand erreicht und ihn trotz der starken veränderten Lebensbedingungen beibehalten. So ist Holz aus Braunkohlenlagern von solchem der gleichen heute lebenden Art kaum zu unterscheiden. Nadelholz19). Bei ihnen fehlen die für Laubholz typischen Gefäße (Poren).Quelle www.holzwurm-page.de)) besteht aus nur zwei Zellarten, nähmlich aus Tracheiden20) und Parenchymzellen21)

Tracheiden

Die größte Bedeutung haben die Tracheiden, die im Durchschnitt zu 90% am Aufbau des Nadelholzes beteiligt sind. Man kann sie als Urform der Holzzellen bezeichnen. Die Tracheiden sind röhren- oder faserförmige, stets geschlossene Zellen. Sie verlieren sehr bald nach ihrer Bildung die Merkmale lebender Zellen. Ihre Länge beträgt 0,5…5 mm und schwankt innerhalb des einzelnen Baumes. So nimmt sie z.B. bei Fichte22) und Kiefer vom 1. bis zum 50. Jahrring23) und darüber zu, um dann mehr oder weniger konstant zu bleiben. Gleichzeitig ist die Länge der Tracheiden von der Höhe abhängig, und zwar derart, daß sie vom Stammfuß zur Stammitte zu- und zur Krone hin wieder abnimmt. Die Tracheiden sind infolge Spitzenwachstums etwas länger als die Kambiummutterzellen. Außerdem ermöglichen die Spitzen ein gegenseitiges Verkeilen der Zellen. Bei verschiedenen Exemplaren der gleichen Holzart weisen die langsamer gewachsenen Tracheiden eine größere, die schneller gewachsenen eine kleinere Faserlänge auf, Der größeren Faserlänge entspricht im allgemeinen ein größerer Durchmesser. Er ist bei Früh- und Spätholztracheiden verschieden. Das Verhältnis von Länge und Durchmesser schwankt im Intervall von 25:1 bis 1000:1, am häufigstem liegt es bei etwa 100:1. Der tangentiale Durchmesser, d.h. der in Richtung der Jahrringe liegende Durchmesser, verändert sich gegenüber den Kambiummutterzellen wenig, der radiale wird mehr oder weniger erweitert. Die Tracheiden erscheinen im Nadelholz als zwei unterschiedliche Zellformen.

Frühholztracheiden

Die Frühholztracheiden sind der guten Wasserleitung wegen dünnwandig und weitlumig. Ihre Spitzen sind tangential24) meißelförmig zugespitzt, radial25) aber im allgemeinen abgerundet. Ihre Länge liegt in dem oben angegebenen Bereich, ihr tangentialer Durchmesser beträgt etwa 40 µm, der radiale 35..55µ (1µm=1/1000mm). Der Querschnitt26) ist vier- bis sechseckig. Die radialen Seiten der Entflächen haben im Verhältnis zur Fasermitte sehr viele kreisförmige Durchlaßstellen zur nächsten Zelle27), sogenannte Tüpfel28), die einen intensiven Stoffaustausch von Zelle zu Zelle ermöglichen. Die Tüpfel sind im allgemeinen nur in einer Reihe, selten - besonders bei Gebirgshölzern - in zwei Reihen angeordnet. Durchschnittlich kommen etwa 100 Tüpfel je Seite vor.

Spätholztracheiden

Die Spätholztracheiden sind dickwandig, englumig und ebenso lang wie die Frühholztracheiden. Ihre Enden sind allseitig zugespitzt und greifen keilartig ineinander, wodurch sich die Festigkeit29) erhöht. Der tangentiale Durchmesser der Spätholztracheiden beträgt 30 µm, der radiale 20…25 µm. Damit hat der Querschnitt einer Spätholztracheide im allgemeinen die Form eines Rechtecks, dessen Längsseite parallel zur Richtung des Jahrrings verlaufen. Aus diesen Maßen ergibt sich, daß die Spätholztracheiden radial abgeplattet sind. Tüpfel sind nur spärlich, etwa 10…50 Sück, und nur verkümmert als schräge Spalten vorhanden, da ihre Funktion in den Spätholztracheiden von untergeordneter Bedeutung ist.

Parenchymzellen

Die Parenchymzellen sind lebende Zellen, die in den horizontal vom der Stammmitte nach außen laufenden Markstrahlen30) konzentriert sind. Der Querschnitt dieser Zellen ist hinsichtlich ihrer Höhe und Breite mehr oder weniger gleich (isodiametrisch). Die Aufgabe der Markstrahlen besteht in der Querleitung und Speicherung der Nährstoffe31)

Poren


Am Beispiel des Eichenholzes zeigt sich unter der Lupe, daß der Jahrring am Anfang mit vielen Röhrchen beginnt. Die Erklärung ist einfach: Der für die Laubbildung im Frühjahr besonders starke Safttrieb führt im Splintholz durch diese Röhrchen, die man als Tracheen oder Poren bezeichnet. Im Laufe des Sommers genügen dann wenige Tracheen. Bei Eichenholz und anderen Hölzern sind verhältnismäßig große Poren ringförmig angeordnet (ringporig), während sich bei der Buche und anderen Laubhölzern kleine Poren über die ganze Zuwachszone zerstreut befinden (zerstreutporig). Es wird bei der Holzbestimmung außerdem noch „grobporig“ und „feinporig“ unterschieden.

Schnitt am Laubholz und Nadelholz

Laubholz

Die typischen Merkmale des Laubholzes sind am besten am Eichenholz zu erkennen. Der äußere Holzgürtel ist das Splintholz , während der zur Markröhre liegende Innenteil als Kernholz bezeichnet wird.

Nadelholz

Die Jahrringe der Kiefer nicht durch einen Ring von Poren32) voneinander getrennt wie der Eiche, sondern hier zeigt sich das im Frühjahr bis in den Sommer hinein gewachsene Holz33) -das Frühholz34) - farblich heller. Zudem ist es weicher und lockerer im Aufbau. Das im Spätsommer bis in den Herbst hinein gewachsene Holz -das Spätholz35) - ist wesentlich härter36), fester und von dunklerer Farbe37) .

Aufbau des Stammes


Der Stamm38) eines Baumes wird gebildet von lebenden und nicht lebenden Rinden- und Holzbereichen. Die äußerste Schicht ist Kork39), der den Baum vor Beschädigung schützt, Wasserverlust verhütet und gegen Hitze und Kälte abschirmt. Neue Korkschichten bildet das Korkkambium. kork und Korkkambium umfassen die Außenrinde. Unter der Außenrinde liegt das Phloem (Innenrinde oder Bast40)). Diese Schicht verteilt die Assimilationsprodukte der Blätter im Baum. Die absterbenden Teile verstärken die Außenrinde. Das Gefäßkambium ist meist nur eine Zelle41) dick, aber es ist die lebensspendende Schicht des Stammes. Durch Teilung bildet es neue Bastzellen nach außen und neue Holzzellen nach innen. Die Masse des Baumes besteht aus Holz42) und Xylem43) . In seiner äußeren Schicht (Splint44)) befinden sich röhrenförmige Zellen, die Wasser und gelöste Nährstoffe45) aus dem Boden von der Wurzel zu den Blättern leiten. Jedes Jahr wird ein neuer Ring von Splintzellen (der Jahrring46)) durch das Kambium47) hinzugefügt. In entsprechendem Ausmaß verlieren innere Splintschichten ihre wasserführende Aufgabe und werden sozusagen „ Mülleimer“ der Pflanze. Verschiedene Abfallprodukte des Stoffwechsels werden in den Zellen und Zellwänden abgelagert. So bildet sich eine zentrale Säule von Kernholz48), die dem Baum wie ein Rückgrat halt gibt und bei vielen Holzarten auch anders gefärbt ist als der Splint.

Zellenaufbau


Oben ist der Zellaufbau des Laubholzes, als Beispiel eine Eiche. Der Aufbau ist etwa 20fach vergrößert. Die Fasern sind ineinander verkeilt, Poren und Markstrahlen angeschnitten.



oben ein Jahrring der Kiefer, etwa 15fach vergrößert. Frühholz hat große, dünnwandige Zellen. Spätholz hat kleine, dickwandige Zellen.

Zellwandschichten

Ein Gerüst vorwiegend aus Pektin verbindet die Zellwände gleitend miteinander: Der Baum kann sich biegen. Die Fäserchen, aus denen die Zellwände zusammengesetzt sind, Fibrillen genannt, haben in jeder dieser Schichten eine andere Lage: In der Primär schicht liegen sie ungeordnet durcheinander, in der äußeren und inneren Sekundär schicht sehr flachliegend und in der mittleren Sekundär schicht steil aufgerichtet. Die unterschiedliche Faserrichtung im Feinbau der Zellen gibt dem Holz die Festigkeit.

06.07.2014 14:00
1) Read Only Memory Festwertspeicher
2) Basic Input Output Memory Bios, auf Griechisch Leben Bios
3) Master Boot Record Mbr
4) zB. Festplatten- und Arbeitsspeicher Betriebsmittel, Systemressourcen
5) SI-Präfixe sind nur für SI-Einheiten standardisiert; Byte ist keine SI-Einheit.
6) wird häufig inkorrekt mit „KB“ abgekürzt.
7) Im Buch kommt für den Einbruch und für den 2-fachen Kreuzbruch jeweils 1x Muster im Hochformat und 1x Muster im Querformat vor
8) direkter Kontakt zwischen Druckform und Bedruckstoff
9) Druckbild wird durch ein weiteres Element von Druckform auf Bedruckstoff übertragen
10) rund-rund
11) rund-flach
12) flach-flach
13) rund-rund/rund-flach/flach-flach
14) Inkrusten von lat. incrustare = einen Gegenstand mit einem Material überziehen
15) Die Hemizellulose hat auf die Opazität des Papieres Einfluss, genauere Zusammensetzung: Naturpapier#Chemische_Aufbereitung
16) undurchsichtig
17) Quelle: umwblogs.org und Spirydowicz, et al. Alvar and Butvar: the Use of Polyvinyl Acetal Resins for the Treatment of the Wooden Artifacts from Gordion, Turkey. JAIC, 2001, 40(1), 43-57
19) Von nadeltragenden Koniferen (Nadelbäume) aus der botanischen Gruppe der Gymnospermen erzeugtes Holz((Holz: Das Zellgewebe des Baumes (ausgenommen der Markröhre) innerhalb des Kambiums. Quelle www.holzwurm-page.de
20) Tracheiden: Mit einem Anteil von 90% Hauptform der Nadelhölzer; sie verlaufen parallel zur Stammachse (Längstracheiden) und haben die Aufgabe der Wasserleitung und Festigkeit.Quelle www.holzwurm-page.de
21) Parenchymzellen: Zellen mit Hauptfunktion, Nähr- und Aufbaustoffe zu speichern und bei Bedarf wieder abzugeben. Die Zellwände sind zur Erhöhung der Durchlässigkeit nach allen Seiten durchlöchert (siehe auch Tüpfel).Quelle www.holzwurm-page.de
22) Fichte: Das wohl am meisten bei uns im Möbelbau verwendete Holz ist das der Fichte. Fichtenholz ist weich, in seiner Färbung weißlich bis hellgelb. Bei der Verarbeitung splittert es leicht und ist empfindlich gegenüber mechanischen Belastungen. Es dunkelt sehr stark nach. Quelle www.holzwurm-page.de
23) , 46) Jahrring: Das ist während eines Jahres vom Baum erzeugte Holzmasse, die in der Regel im anatomischen Bau unterschiedlichen Zonen besteht aus dem zuerst gebildeten weicheren Frühholz und den schwereren, härteren und später gebildeten Spätholz. Der Jahrring erscheint am Querschnitt als Ring. Quelle www.holzwurm-page.de
24) Beschreibung von Oberflächen und Schnittebenen senkrecht zu den Holzstrahlen, d.h. mehr oder weniger paralel zu den Jahrringen (siehe auch Tangentialschnitt oder Fladerschnitt). Quelle www.holzwurm-page.de
25) radial: In einem Baum die horizontale Richtung zwischen Mark und Rinde. Quelle www.holzwurm-page.de
26) Querschnitt: Quer zur Stammachse bzw. zum Faserverlauf geführter Schnitt. Er ist für die mikro- und makroskopische Bestimmung des Holzes am besten geeignet. Auf der Querschnittsfläche zeigen sich Jahrringaufbau, Längsparenchym und Holzstrahlen am deutlichsten. Quelle www.holzwurm-page.de
27) , 41) Zelle: Holz besteht aus Zellen. Jede dieser Zellen besitzt eine Zellwand und einen Zellraum. Zellgruppen gleicher Art werden als Gewebe bezeichnet. Nadelholz besteht überwiegend aus Faserzellen (Tracheiden) und aus Speicherzellen (Parenchymzellen). Quelle www.holzlexikon.de
28) Tüpfel: Dünnstellen in der Zellwand zwischen benachbarten Zellen, die den Wasser- und Stoffstransport von Zelle zu Zelle ermöglichen. Quelle www.holzwurm-page.de
29) Festigkeit: Widerstandsfähigkeit eines Werkstoffes oder Bauteiles gegen Bruch. Zahlenmäßig die mechanische Spannung, die zum An- oder Durchbrechen der Probe führt (auch als Bruchspannung bezeichnet). Quelle www.holzlexikon.de
30) Markstrahlen: Quer zur Faser verlaufende und auf die Markröhre gerichtete Bänder aus Speicherzellen. Sie erscheinen auf Querschnitten als feine, oft nur mit der Lupe erkennbare Linien (\„Strahlen\“) und auf dem Radialschnitt als „Spiegel“, teils so breit, daß sie das Holzbild, wie bei den Eichen, wesentlich beeinflussen. Quelle www.holzwurm-page.de
31) , 45) Nährstoffe: Zehn Elemente sind nötig, damit eine Pflanze gedeihen kann Vor allem Kohlenstoff (C) , Sauerstoff (O), Wasserstoff (H), Stickstoff (N), Phosphor (P) und Schwefel (S), sowie Kalium (K), Kalzium (Ca), Magnesium (Mg) und Eisen (Fe). Wenn nur eines dieser sog. Makroelemente fehlt, ist das notwendige Verhältnis der Nährstoffe gestört und es kommt zu Mangelerscheinungen, die im Extremfall zu Erkrankungen führen. Zusätzlich benötigt die Pflanze eine Reihe von Mikroelementen (Spurenelemente, in Form von Ionen) wie z. B. Mangan (Mn), Zinn (Zn), Kobalt (Co), Kupfer (Cu) sowie Natrium. Makro- und Mikroelemente außer Kohlenstoff werden von der Pflanze mit den Wurzeln aufgenommen -H und O als Wasser, -N als Nitrat- oder Ammonium-Ion,-S und P als Sulfat- und Phosphationen, -K, Mg, Da, Fe und die meisten Mikronährelemte als Kationen. Quelle www.holzwurm-page.de
32) Poren: Durch Gefäßzellen gebildete feine Röhren, die im Querschnitt runde oder ovale Öffnungen und auf Längsschnittflächen rillenartige Vertiefungen bilden. Bei grobporigen Hölzern sind die einzelnen Poren mit bloßem Auge erkennbar, wie z. B. bei Wenge; bei mittelgroßen Poren ist nur das Vorhandensein der Poren, aber nicht die einzelne unterscheidbar, wie z.B. bei Makore; bei feinporigen Hölzern, wie z.B. bei Mansonia sind Poren nur noch mit der Lupe auf glatten Querschnitten sichtbar; Nadelhölzer sind porenlos. Quelle www.holzlexikon.de
33) , 42) Holz: Das Zellgewebe des Baumes (ausgenommen der Markröhre) innerhalb des Kambiums. Quelle www.holzwurm-page.de
34) Frühholz: Die meist hellere und weichere Schicht, die zu Beginn einer Wachstumsperiode (Frühjahr) entsteht und meistens bei Nadelhölzern besonders deutlich ausgebildet ist; häufig gekennzeichnet durch größere Zellen und niedrigere Rohdichte (siehe auch Blume, Fladern und Spätholz). Quelle www.holzwurm-page.de
35) Spätholz: Auf das Frühholz folgende, bei Laubhölzern meist porenärmere und bei Nadelhölzern besonders dunkle und harte Zonen; sie bilden den Abschluß einer Zuwachszone. Quelle www.holzwurm-page.de
36) härter: Komponente, welche bei Mehrkomponenten-Reaktionsklebstoffen das Aushärten bewirkt. Quelle www.holzwurm-page.de
37) Farbe: Häufig im Kernholz besonders ausgeprägt; sie kann sich durch unterschiedliche Feuchte, Alter und Belichtung ändern. Da sie außerdem innerhalb der gleichen Art von unterschiedlicher Ausprägung sein kann, sind Angaben zur Farbe nur mit Vorbehalt möglich (siehe Ausbleichen, Einlauf, Farbstreifen, Fladern, Splint). Quelle www.holzwurm-page.de
38) Stamm:
39) Kork: Millionen eingeschlossene Luftzellen im Kork machen ihn weich und elastisch. Kork gibt es oberflächenbehandelt und versiegelt. Nicht behandelter Kork kann gewachst, geölt oder lackiert werden. Der Boden wird vollständig mit dem Unterboden verklebt, ab der Stärke von 13 mm kann er auch mit Nut & Feder Verbindung „schwimmend“ verlegt werden. Quelle www.holzwurm-page.de
40) Bast: Über den Bast (Energieleiter) werden Nährstoffe in die einzelnen Baumteile transportiert. Quelle www.holzwurm-page.de
43) Xylem: Das Zellgewebe des Baumes (ausgenommen der Markröhre) innerhalb des Kambiums. Gleichbedeutend mit Holz. Quelle www.holzlexikon.de
44) Splint: Die Stämme aller Bäume enthalten Splintholz. Der Anteil ist von der Art, dem Alter und den Wachstumsbedingungen abhängig. Bei den meisten Arten ist es ein etwa 3 bis 5 cm breiter Mantel hellfarbigen Holzes, der das Kernholz einschließt. Er ist vor allem im Feuchtzustand empfindlich für Pilz- und Insektenbefall (siehe auch Kernstoffe, Bläue, Witterungsfestigkeit). Quelle www.holzwurm-page.de
47) Kambium: Die dünne Schicht aus lebenden, meristematischen (sich vermehrenden) Zellen zwischen Rinde (Pholem) und Holz (Xylem), die durch ständige Teilung nach außen neue Rindenzellen und nach innen neue Holzzellen bilden. Sie bewirken das Dickenwachstum verholzender Pflanzen. Quelle www.holzwurm-page.de
48) Kernholz: Der vom Splintholz ringförmig umgebene und sich durch eine oft dunklere Färbung abhebende innere Teil des Stammes. Das Kernholz ist stets widerstandsfähiger gegen Pilzbefall als das Splintholz, besitzt geringeren Wassergehalt und höhere Festigkeit, Dichte und Dauerhaftigkeit. Quelle www.holzwurm-page.de
open/know_how.txt · Zuletzt geändert: 06.07.2014 14:00 (Externe Bearbeitung)
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